Blau-Weiß Bienen trauert um seinen ehemaligen Vorsitzenden Jan Drath.

Der Sportverein Blau-Weiß Bienen verliert mit dem Tod von Johannes „Jan“ Drath nicht nur ein langjähriges Vorstandsmitglied, sondern einen Mann, der wie kein Anderer den Verein geprägt hat. Als aktiver Fußballer durchlief er alle Jugendmannschaften des Vereins und spielte später in der der 1. Mannschaft sowie lange Jahre bei den Alten Herren. Auch im Vorstand des Vereins war er Jahrzehnte aktiv. Das Amt des 1. Vorsitzenden hatte er von 1982 – 1987 inne. Danach war er auch als stellvertretender Vorsitzender, als Kassierer und als Beisitzer im Vorstand tätig. Sein größtes Projekt für den Verein war aber zweifelsohne die Errichtung des zweiten Rasenplatzes samt Flutlichtanlage. Ohne das Engagement von Jan Drath würde es diesen Platz nicht geben, ohne diesen Platz könnte der Trainingsbetrieb der Jugend- und Seniorenmannschaften nicht stattfinden. Auch deshalb wurde Jan 2004 vom DFB mit dem „Ehrenamtspreis“ ausgezeichnet. Er war – auch bis kurz vor seinem Tod – immer da, wenn etwas zu tun war oder Hilfe benötigt wurde. Bis zum Schluss verfolgte Jan die Spiele der 1. Mannschaft und war immer einer der treuesten Fans von BW Bienen. Jan Drath hinterlässt eine große Lücke in unserem Verein. Seine Spuren sind im ganzen Verein sichtbar. Wir werden ihm ein ehrenvolles Andenken bewahren.

„Unglaublich! Unfassbar! Wie von einen anderen Stern!“

… Raunten die Schlachtenbummler am letzten Mittwochabend im Rhein-Lander-Stadion, als sie mit offenen Mund die Rasenspielkünste der Wollaiten beäugten. Es ist immer wieder schön die Fans zu begeistern, obwohl sie es ja eigentlich von den Wollaiten nicht anders gewohnt sind. Das spricht einwandfrei für unsere durchaus kritischen Fans, wenn man unterstellen darf, dass sie nicht unter Demenz leiden.
Aber mal der chronologischen Reihenfolge nach. Der Sieg der Wollaiten lag bereits vor Spielbeginn in der Luft wie die Titanic im Film mit di Caprio und Kate Winslet immer wieder einen Eisberg rammt.
Es kündigte sich zum Spiel eine All-Star-Wollaitenmannschaft an. Die Namen der Spieler haben auszusprechen hat unwillkürlich ein Schnalzeln der Zunge zur Folge!
Als dann noch der WOM (Wollaiten-Operating-Manager) alias Stefan Tillmann die taktische Marschroute mitsamt dazu passender Aufstellung in der Kabine verkündete, war es um Erfgen geschehen. Die Armen wussten es nur noch nicht. (Vielleicht auch besser so.)
Die Taktikformel war: 3-3-1. Nur wenige Mannschaften beherrschen diese Formation.
Die 1. Halbzeit war geprägt durch eiserne Disziplin. Gepaart mit Spielwitz und vergebenen Chancen. Nicht desto trotz führten die Wollaiten mit 4:0. Der Gegner wurde in der 1. Halbzeit zurecht gelegt und müde gespielt. Folgerichtig fielen in der 2. Halbzeit die Tore für die Wollaiten wie die Blätter im Herbst. Aus Respekt zum Gegner schossen die Wollaiten nur noch 7 Tore in der 2. Halbzeit, so dass das Spiel mit 11:0  endete. Besonders zu erwähnen ist noch unser Vollstrecker Theo van Gemmern. Er hat 3 Buden geknippst. Eiskalt und mit unnachahmlicher Finesse.
Nächste Woche will es wieder die Mannschaft von Kellen wissen. Es ist traurig anzusehen wie sie wieder voller Siegeswillen an uns scheitern werden. Aber so sind se ma, die Wollaiten. Unbarmherzig und immer noch siegeshungrig.

Nachruf – BW Bienen trauert um Josef „Jupp“ Becker

Der Sportverein Blau-Weiß Bienen verliert mit dem Tod von Jupp Becker ein langjähriges und treues Mitglied. Jupp war über 70 Jahre lang Mitglied des Vereins und gehörte nach dem Krieg zu den Mitgliedern der ersten Stunde des Clubs. Zuerst aktiv als Jugendspieler, später spielte er dann im Seniorenbereich und danach auch noch lange als Altherrenspieler. Dort hat er viele Auf- und Abstiege miterlebt und dabei die Geschichte des Vereins mitgeprägt. Auch außerhalb des Platzes war er in verschiedenen Positionen aktiv und hat sich sehr für das Vereinsleben eingesetzt. Er war u.a. Beisitzer, später Kassierer und immer für den Verein aktiv. Sein Engagement hat sich in seiner Familie fortgesetzt: sein Sohn August „Güssi“ Becker war jahrelang Vorsitzender des Vereins, sein Sohn Lothar „Lollo“ Becker leitet momentan die Geschicke als Vorsitzender von Blau-Weiß Bienen. Seine offene Art und seine direkte Art auf die Menschen zuzugehen waren typisch für ihn und werden dem Verein sehr fehlen. Wir werden Jupp Becker ein ehrenvolles Andenken bewahren

Dramatisches Elfmeterschießen beendet spannendes C-Pokalspiel

Abwechslungsreich, spannend, Tore satt und Zuschauer in Gefühlsschwankungen begleiteten das Pokalspiel der C-Jugend Bienen/Millingen gegen Viktoria Wesel. Bei wunderbarem Wetter pfiff der souveräne Schiedsrichter Felix Elsing die Partie in Bienen an, und schon ging es hin und her. Das frühe 1:0 für die Sportfreunde Bienen-Millingen konnte aber aufgrund einer Abseitsstellung nicht gegeben werden und so benötigten sie einen zweiten Anlauf zum 1:0 durch Yannis Fels. Und dann ging es Schlag auf Schlag: 1:1, 1:2, 2:2 durch Jaime Wendt, 2:3 war die Torfolge und dann war erstmal Halbzeit. Und danach wurde es nicht anders: die Heimmannschaft glich durch einen schönen Schuss von Finn Nienhaus aus und ging durch das zweite Tor von Jaime Wendt wieder in Führung, und letztendlich sogar mit 5:3 in Führung durch Yannis Fels. Obwohl die Weseler in Unterzahl spielten, gaben sie nicht auf, und kamen auf 4:5 heran. In der letzten Minute gab es noch einen Freistoß für Viktoria und mit dieser letzten Chance erzielten sie unter großem Jubel den Ausgleich. Der Torschütze freute sich aber dermaßen, dass er sein Trikot auszog und damit jubelte. Und wie in der Bundesliga gab es auch hier eine Verwarnung, und da der Spieler aber schon verwarnt war, wurde er – regelkonform – vom Platz gestellt.

Zu zehnt mussten die Weseler in die Verlängerung und prompt gerieten sie erneut in Rückstand durch das dritte Tor von Yannis Fels, doch die Viktoria schaffte nochmals den Ausgleich zum 6:6 (!) und erreichten so das Elfmeterschießen. Und auch dort hörte die Spannung nicht auf, doch als Bienen/Millingen mit 2 Toren in Rückstand geriet, und obwohl Matthias Dahmen und Ben Krämer sicher verwandelten, erzielte ein Weseler Spieler das entscheidende Tor. Die Freude auf der einen Seite war groß, die Enttäuschung auf der anderen Seite ebenso, doch beide Mannschaften haben den vielen Zuschauern ein tolles und unheimlich spannende Pokalspiel geboten, das letztendlich mit 8:10 endete: Danke dafür!
Es gab im Spiel im Spiel einige Verwarnungen durch den Schiedsrichter. Auch der Trainer der Viktoria musste aufgrund mehrfacher Diskussionen mit dem Schiedsrichter eine gelbe Karte einstecken.

16.09.2019 Doppstadt

SG SV Blau-Weiß Bienen/TUS Haffen-Mehr in orange-blauen Trikots

Mannschaftsfoto SG Bienen/Haffen-Mehr 2019/20 vor dem Derby gegen For. Millingen
Trikots gesponsort vom WZR

Jugendspielgemeinschaften gibt es mittlerweile genügend in Emmerich, Rees und Isselburg. Aber das sich jetzt 2 Seniorenmannschaften zu einer Spielgemeinschaft zusammengeschlossen haben, ist nicht ganz neu, aber immer noch selten. In Bienen und in Haffen-Mehr gab es ähnliche Voraussetzungen. Die Initiative ging vom Vorsitzenden von Blau-Weiß Bienen, Lothar Becker, aus. Vor Saisonbeginn musste er feststellen, dass es wieder ein personell schwieriges Jahr in Bienen werden würde, wenn sich im Gegensatz zu den letzten Jahren nichts ändern würde. Über den neuen Trainer der 1. Mannschaft Frank Potthoff wurde der Kontakt zum TUS hergestellt und nach wenigen Gesprächen mit dem TUS-Vertreter Michael an Haak war schnell klar, dass beide Vereine für ihre 2. Mannschaften mit einer Spielgemeinschaft (SG) antreten wollen, federführend soll in dieser Saison Bienen sein, im nächsten Jahr Haffen-Mehr. Als Trainer wurde der Bienener Trainer Sebastian Haberle mit in die Gespräche einbezogen und schnell wurden Details besprochen und verabredet. Beide Mannschaften trainieren und spielen im Wechsel in Bienen und in Mehr, dienstags findet das Training im Paradiesstadion statt, donnerstags im Rhein-Lander Stadion. Auch bei den Heimspielen will man im Wechsel antreten, allerdings soll hier auch berücksichtigt werden, dass Heimspiele gegen Hamminkelner und Weseler Mannschaften eher in Mehr, Spiele gegen Reeser und Emmericher Mannschaften eher in Bienen stattfinden. Hier waren sich die Beteiligten einig, dass das so besser passt als ein sonntäglicher Wechsel.

Die ersten Spiele der SG Bienen/Haffen-Mehr fanden in den Trikots der letzten Saison statt. Jetzt wurde der Mannschaft ein neuer Satz Trikots (blau-orange) zur Verfügung (siehe Foto) gestellt, dafür wurde das Wasch-Zentrum-Rees (W-Z-R) gewonnen. Zum gemeinsamen Gruppenfoto auf der Platzanlage in Bienen übergab Frank Wieczorek die Trikots vom WZR an die Mannschaft, vom Bienener Vorstand waren Lothar Becker, Marius Hollands und Klaus Epping, vom Vorstand TUS u.a. Michael an Haak anwesend. Alle Beteiligten wünschen sich eine gute Stimmung und Kameradschaft innerhalb der neuen Mannschaft sowie eine erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen den Vereinen.

Eine aktuelle Besonderheit am Rande: trotz der guten Zusammenarbeit stehen sich die 1. Mannschaft von Bienen und Haffen-Mehr am nächsten Sonntag (22.09. um 15.00 Uhr) als Gegner im Paradiesstadion gegenüber. Da wird es wohl in der zweiten Mannschaft noch unterschiedliche Sympathien geben, und das ist auch richtig so.

16.09.2019 Doppstadt

Dorfturnier 2019

Dorfturniersieger 2019

Bienener Bayern holten nach 2012 wieder einmal den Pokal

Die große Besonderheit vorweg: Im Endspiel standen mit dem Ballertdasdareinbesserdu und den Bienener Bayern nicht nur die Mannschaften, die in der Hinrunde die Tabelle anführten, sondern genau jene Mannschaften gegenüber, die beim letztjährigen Turnier das Spiel um den letzten (!) Platz ausspielten. Es kann festgestellt werden: dieses Jahr sind beim Bienener Dorfturnier viele Sachen anders gelaufen.

Organisator Ralf Wenning kam frisch operiert zum Platz, seine beiden Mitorganisatoren Freddy Brücker und Thomas Gebbing hatten am Vorabend schon einiges vorbereitet. Bei herrlichem Sonnenschein konnte das Turnier pünktlich um kurz nach 11 Uhr beginnen. In zwei Sechsergruppen wurde um die Platzierung gespielt und die Auslosung ergab eine relativ spielstarke Gruppe, während in der anderen Gruppe verstärkt Hobbyteams zu finden waren. Einige Teams waren schon gut eingespielt, denn sie traten einige Tage vorher auch beim Millinger Dorfturnier auf. Aufgrund der kreativen Namensgebung von z.B. Fliegende Mettwürstchen, Milfingen United oder auch den G-Town-Sharks konnte keine Einschätzung hinsichtlich der Leistungsstärke gemacht werden. Trotzdem merkte man allen Mannschaften an, dass sie gewillt waren, ihre Spiele erfolgreich zu beenden.

Spielerisch war es teilweise sehr ansehnlich, was die Akteure darboten. Glücklicherweise gab es keine großen Diskussionen während der Spiele, es blieb aber insgesamt sehr ruhig, sodass die Schiedsrichter Udo Alders, Manni Pfände sowie Thomas und Mats Steinvoort entsprechend wenig Schwierigkeiten mit ihren Entscheidungen hatten. Besonders der 14-jährige Mats Steinvoort strahlte schon genügend Autorität auch gegenüber Teams mit Erwachsenen aus, für seine guten Leistungen erhielt er am Ende einen Pokal.

Nach vielen Spielen und vielen Toren setzten sich die Bienener Bayern im Elfmeterschießen durch. Die Siegermannschaft (siehe Foto) nahm nicht nur den Wanderpokal erfolgreich in Besitz, sondern anschließend wurde dieser mehrere Male erfolgreich mit Gerstenkaltschale gefüllt.

In diesem Jahr vergab die Turnierleitung zusätzliche Pokale für besondere Leistungen: das Mädchenteam T(r)inkerbells bekamen einen Pokal für ihre beste Platzierung (Platz 7) seit ihrer ersten Teilnahme vor 6 Jahren, die Kölschen Jungs (ein Großteil kam tatsächlich aus Köln angereist) konnten sich sportlich nicht auszeichnen, dafür bekamen sie einen Pokal für Thekentreue.

Parallel zum Turnier der Großen wurde erstmals ein Kinderturnier der F- und Bambini-Jugend veranstaltet. Auf einem Kleinfeld ohne Torwart spielten die Kinder in gemischten Mannschaften gegeneinander, bevor als Highlight das Spiel Eltern gegen Kinder stattfand, dass die Kinder knapp mit dem Schlusspfiff mit 5:4 für sich entschieden. Die Kinder freuten sich nach dem Spiel noch mehr, denn jeder erhielt nach Spielende noch einen Pokal.

Die Veranstalter konnten mit dem Ablauf und mit dem Besuch und mit der Stimmung sehr zufrieden sein. Nicht nur das Wetter war sehr einladend, auch die Verpflegung an der Pommesbude und mit Kaffee und Kuchen hat hervorragend geklappt. Herausgehoben wurde insgesamt die Fairness, mit der die aktiven Akteure gegeneinander im Wettstreit antraten. Insgesamt konnten sich aber alle Beteiligten freuen, denn am Ende eines schönen Fußballsamstages konnte nicht nur ein verdienter Sieger gefeiert werden, sondern es gab glücklicherweise keine größeren Verletzungen. Da die Reaktionen der Beteiligten insgesamt sehr positiv waren, freuen sich die Veranstalter nicht nur über ein gelungenes Turnier, sondern auch schon auf das Turnier im nächsten Jahr mit hoffentlich ebenso vielen Mannschaften.

Als das Turnier vorbei und der Turniersieger gekürt worden war, gab es noch ein spontanes Freundschaftssspiel zwischen den Kölsche Jungs und den G.TownSharks, einer jungen Stammtischtruppe aus Grietherbusch.

Hub, hub Holland oder Holland – Deutschland 1:2

Auch die holländischen Freunde aus den Niederlanden und aus Terborg konnten den Siegeszug der Wollaiten nicht stoppen. Die Holländer, jenes kleine, westlich von uns angeschwemmte Küstenvolk, halb Mensch, halb Fahrrad musste erneut passen. Früher, als die Holländer ihr Land noch nicht verließen, aus Angst, sie könnten einem bösen Berg begegnen oder von einer giftigen Lawine gebissen werden, blieben sie tatsächlich mehr unter sich. Deswegen trat eine sorgfältig ausgewählte Ü50-Delegation aus vielen Ortsteilen Emmerichs und Rees die Reise über die nicht mehr gesicherte Grenze an, und die Holländer nutzten in der ersten Halbzeit ihren Heimvorteil. Möglicherweise lag das daran, dass sie nach dem Anpfiff in einer Art Geheimsprache Spielzüge einstudiert hatten, die für die Mannen um Ersatz-Keeper Tille zu hoch waren. Die Erfindung der Geheimsprache war immer schon ein besonderes Merkmal gewesen: Früher, in grauen Vorzeiten, als die Wellen hoch und das Wasser nass war, verständigten sich die Holländer unterwegs noch per Klingelzeichen – das war die erste Geheimsprache, gegen die kein Übersetzer/Decoder und auch keine Enigma gewachsen war. Sie mussten leider im Laufe der Zeit feststellen, dass das viele Fahrradfahren auch Nachteile mit sich brachte, denn die Stimme war oft angeschlagen. Aber die Holländer waren schon immer ein kreatives Völkchen, denn sie entwickelten aus den diversen Halskrankheiten ihre neue Landessprache. Dieser sprachliche Vorteil hielt aber nur eine Halbzeit lang, Terborg führte verdient mit 3:1 und Wolla musste sich mit seinen angereisten Mannen was einfallen lassen.Und sie ersannen eine bösartige List, diesmal sogar mit Vorspiel: Wolla verletzte sich nach der Halbzeit so erfolgreich, dass er (schon wieder!!) verletzt herunter musste und für die nächsten Wochen ausfällt. Hier denkt der viel essende und aufmerksame Beobachter und Fußballexperte, dass das doch ein Nachteil sein muss, wenn der Teamchef ausscheidet. Nicht so bei den Wollaiten, denn nun musste Stoßstürmer Theo durchspielen, und damit hatte niemand gerechnet, er selber auch nicht – und mit den Konsequenzen musste Terborg aber klar kommen, denn Theo traf schon wieder. Unheimlich seine Quote: in den letzten 6 Spielen traf er immer mindestens einmal, zur Not auch gegen die eigene Mannschaft. Letzte Woche beim 9:3 gegen Kellen waren alle froh, dass er aufgrund von Abwesenheit nicht auch noch getroffen hatte, aber in Holland (ein Pflichttermin für ihn!) war natürlich wieder Verlass auf Theo. Großzügig ließ er aber auch Schacko zweimal einnetzen, darüber hinaus waren Mike und Klaus erfolgreich und so beendeten die Wollaiten ihre erste Serie mit einem 5:4 Auswärtssieg. Jetzt steht erstmal der Wolla-Geburtstag auf dem Programm, denn am nächsten Mittwoch ist spielfrei: Welch ein Zufall!!Bei der letzten dritten Halbzeit in der Woche war es wie immer in Holland: Frittüre an und alles herein, was an Essensresten da ist und wo genügend Panade dran klebt, kurzum: 1:0 für Holland. Aber mit dem 5:4 Auswärtssieg konnten die Ü50er zum 1:1 ausgleichen, und spätestens in der nächsten Woche bringt der Festakt Wolla60 im Clubheim den entscheidenden Punkt: Holland-Deutschland 1:2, und alle freuen sich auf das nächste Treffen und die nächste sportliche Auseinandersetzung.

A.H. Ballrasenkunst

Gibt es eine chronische Erfolgsbulemie?Die gemeine Bulemie ist in der internationalen statistischen Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme als (ICD-10), F50.2 Bulima Nervosa definiert.Dagegen ist die Erfolgsbulemie ein Nischenbild. Aber sehr gut an den Wollaiten zu erklären: Sie sind allwöchentlich torhungrig, verspeisen den Gegner und „speien“ ihn wie durch den  Wolf gedreht wieder aus. Das war auch Gestern wieder anschaulich dargestellt, als die Wollaiten den DJK BV Kellen mit 8:0 (manche meinen auch 9:0) nach Hause schickten. Ein Galaabend der Ballrasenkunst. DIE MANNSCHAFT spielte wie aus einen Guss. Getacktet wie ein schweizer Uhrwerk. Jeder war Teil des Wolla-Mobilees. Bewegte sich ein Wollait, so bewegten sich alle anderen Wollaiten entsprechend. Eine Salsa auf grünen Rasen mit Leidenschaft und Feuer.Nach 60 Minuten reiner Spielfreude wurde auf der Tribünenseite (Rentnerbank) des Rhein-Lander Stadions noch jeder Fan persönlich abgeklatscht. Wolla-Laolas machten die Runde.Mit isotonischen Getränk wurde der Fantalk eingeleitet. Stars zum Anfassen. Wo hat man das heute noch?


Nächste Woche wird die chonische Erfolgsbulimie über die Grenze getragen. Sie kennt keine Grenzen und kein Pardon. Tschuldigung Terborg.

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Vorstand grillt für die Erste und Zweite

Vorstand grillt für die Erste und Zweite

Der Vorstand von BW Bienen ließ sich nicht lumpen und lud die 1. und 2. Mannschaft vor dem Rückrundenstart zum Grillabend ein. Allerdings wurde das Clubheim geschont, und alle Beteiligten machten sich nach Kleve auf zum Holzkohlengrill Cömce. Dort hatte Kleppo frühzeitig den Grill anwerfen lassen, einige Tische reserviert und warmes Bier geordert (einige Anwesende behaupteten sogar, dass die Anwesenden aus Bienen den gesamten Alt-Vorrat leer gemacht hätten…). Mit einigen Appetitanregern in Ouzoflaschen begann der Abend – und dann kam das Essen. Aufgrund möglicher nachträglicher Neid-Diskussionen soll an dieser Stelle auf Fotos vom Essen verzichtet werden, nur soviel: es war üppig und saulecker und wer nicht dabei war, hat was besonderes verpasst. Kurzum: nach einigen Absackern freuten sich noch einige Spieler auf ein kaltes Bier im Clubheim, denn der Abend war noch nicht zu Ende…. Jetzt freuen sich alle auf den Beginn der Rückrunde und auf viele Punkte!