Zum Glück hatten die Wollaiten in ihrer Übungseinheit das Training wie folgt beendet:“ Wer das letzte Tor schießt, ist Deutschland!“. So war das Weiterkommen der Partnermannschaft „La Mannschaft“ bereits vorgezeichnet.
Dank Uli, der zwei große Pizzableche bestellte, war neben dem Torhunger, auch der körperliche Appetit gestillt.
Wahrscheinlich hat er das nicht ohne Hintergedanken gemacht, sondern wollte daneben auch den potentiellen Gegner Italien analysieren.
Die Expertenrunde war sich jedoch nicht immer eins. Es bleibt jedoch die Forderung unseres Stürmers TvG im Ohr: die taktischen Maßnahmen beiseite zu legen, den Ball einfach mal nach vorn zu spielen und ein Tor zu schießen. Ich denke, als er im Dauerfeuer die Forderung von sich gab, soufflierte ihm Launa Huying die gewünschte Marschroute ins Ohr.
Ein Spiel, welches den Wollaiten, nach eigenen Sichtungslehrgang, vieles abverlangte.
Der weise Wolla und seine Mannen waren in Klausur und haben ein – auf die Bedürfnisse der Wollaiten – abgestimmtes Wiedereinstiegskonzept erarbeitet. Man munkelt, dass der führungslose DFB bereits angeklopft hat, um das Onboardingprogramm für die Nationalmannschaft zu adaptieren.
Das Auftakttraining, welches auch gleichzeitig Sichtungslehrgang ist, beginnt nächsten Mittwoch, den 09.06. um 19.30 Uhr!!!!
Wer sich durch die lange Abstinenz des Fussballspiels (auf höchstem Niveau) unsicher fühlt, dem wird das Angebot gemacht am Mittwoch, um 19.00 Uhr an einem halbstündigen Seminar der anonymen Wollaiten teilzunehmen. Thema „Regelwerk des DFB im seelischen Einklang des Wollaismus. Ein Widerspruch?“ (Bei Teilnahme bitte Namensschild mit Vor- oder Künstlernamen nicht vergessen.)
Unser wollaitisches Finanzministerium hat des Weiteren Geldmittel bewilligt, um im Anschluss den Teilnehmern des Auftakttrainings noch ein Feuerwerk für Leib und Seele möglich zu machen!!!! Das bietet den Wollaiten das zuvor historisch Geschehene mental zu verarbeiten. Wolla möchte keinen Aktivisten mit seinen Eindrücken alleine lassen.
Ein notwendiges Übel bleibt jedoch: Jeder Teilnehmer muss zu einen der drei gs zählen: „getestet, geimpft oder genesen“. Das DWK (Deutsche Wollaitische Kreuz) hat die Empfehlung ausgesprochen sich zuvor testen zu lassen. Aufgrund des politischen Drucks und Testskandals sieht das DWK davon ab, ein eigenes Testzentrum in der Schiedsrichterumkleidekabine einzurichten. Zur lückenlosen Nachverfolgbarkeit wird eine Teilnehmerliste geführt.
Was sollte nun für kommenden Mittwoch hängen bleiben?
TTT: Testen! Training! Teammeeting!
Damit der Mittwoch ein voller Erfolg wird, zählen wir auf DICH!!!!
Bitte vorab per Mail (sventruka@web.de) melden, damit wir planen können.
Wir sehen uns Mittwoch.
Einer der beiden Pressesprecher des Wollaministeriums,
Seit dem 30.05.2020 ist der Kontaktsport für Gruppen bis max. 10 Personen wieder erlaubt. Der Verein hat ein Hygienekonzept erstellt und den Trainingsbetrieb seit Anfang der Woche wieder aufgenommen.
Die Nutzung der Anlage zum Freizeitbetrieb ist weiterhin nicht gestattet, da Dokumentation und Einhaltung der Hygienevorschriften nicht gewährleistet werden kann.
Wir bitten alle Sportkameraden sich an die Auflagen und Regeln zu halten. Diese werden vom Verein stets überprüft.
Wie bereits auf unserer Facebook-Seite bekannt gegeben,
wurde sämtlicher Spiel- und Trainingsbetrieb auf unserer Sportanlage
vorübergehend eingestellt.
Gemäß des Erlasses der Landesregierung NRW vom 15. März wird
jegliche “Zusammenkünfte in Sportvereinen und sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen”
untersagt, um eine weitere Ausbreitung des Corona-Virus‘ zu verhindern. Darum
wird bis auf weiteres nicht nur der Spiel- und Trainingsbetrieb ausgesetzt,
auch der Freizeitbetrieb wird nicht gestattet.
Wir bitten alle um ihr Verständnis und Mithilfe dieses Virus einzudämmen.
Wir informieren auf unserer Internetseite, wenn die
Sportanlage wieder geöffnet und der Spiel- und Trainingsbetrieb wieder
aufgenommen werden kann.
Bleiben sie möglichst
Zuhause und viel wichtiger bleiben sie Gesund.
Keine Änderung beim Turniersieger: der
alte ist auch der neue und heißt BW Dingden – und zu Recht. Aber mal von Anfang
an. Nach einigem Hin und Her (kurzfristige Zusagen und einige Absagen) trafen
sich am Samstagvormittag insgesamt 11 Alt-Herren-Mannschaften an der
Dreifachturnhalle in Rees, um den Sieger des Hugo-Bossmann-Pokals verbunden mit
einem Mannschaftsessen auszuspielen. Es wurde nun in 2 Gruppen gespielt und
alles klappte organisatorisch gut, denn Thomas Gebbing als Turnierplaner und
Freddy Brücker als Turnierleiter organisierten kurzfristig von ursprünglich 3 auf
2 Gruppen um. So kam es nun zu einigen Derbys und die hatten es in sich.
Im ersten Derby zwischen Haldern und Rees behielt Rees knapp mit 1:0 die
Oberhand, und auch im Spiel gegen Rheingold hatten die Reeser mit einem 2:1 knapp
die Nase vorn. Im Spiel gegen den FC Heelden verloren die Tabakstädter allerdings
mit 0:2, aber mit dem Sieg gegen Kalkar-HöNie machten sie den Gruppensieg in
Gruppe A perfekt. Zweiter in der Gruppe wurde der SV Haldern, der wiederum
gegen Heelden mit 2:1 die Nase vorn hatte. Insgesamt gab es in Gruppe A einige
sportliche Überraschungen und das machte das Turnier insgesamt sehr spannend.
In Gruppe B bot sich ein anderes Bild:
Die späteren Gruppensieger BW Dingden und GW Flüren marschierten von Beginn an
nahezu im Gleichschritt von Sieg zu Sieg, allerdings konnte das Hobbyteam/AH
Fortuna Millingen den Grün-Weißen aus Flüren einen Punkt abluchsen. Und als die
beiden Gruppenersten im direkten Duell aufeinandertrafen, endete dieses unentschieden
1:1. In der Gruppe B gab es auch ein interessantes Derby: Im letzten Spiel der
Hinrunde spielten die Teams aus Millingen und der Gastgeber BW Bienen
gegeneinander. Die Millinger überzeugten nicht nur spielerisch, sondern auch
vor dem Tor waren sie erfolgreicher und gewannen verdient mit 3:0.
Gruppenfoto der Alten Herren aus Bienen und Millingen sowie Szenen aus dem Spiel
In den Halbfinalspielen standen sich
zuerst Rees und Flüren gegenüber. Zu Beginn war das Spiel ausgeglichen, aber dann
setzten sich die Grün-Weißen aus Flüren souverän mit 4:1 durch. Im zweiten Halbfinale
trat der SV Haldern gegen BW Dingden an, und auch hier gelang BW Dingden mit
einem klaren 4:1 der Einzug ins Finale. Die beiden unterlegenen Mannschaften
von Rees und Haldern einigten sich kurzfristig auf ein Siebenmeterschießen zum
Ausspielen des 3. Platzes und hier gewann Haldern mit 4:2. Im Finale standen sich
nun die beiden Mannschaften aus Gruppe B gegenüber, und es war absehbar, dass
Flüren die schlechteren Voraussetzungen hatte. Denn kurz nach Spielbeginn
verletzte sich der letzte Auswechselspieler der Grün-Weißen und so mussten die übrigen
Spieler die Partie durchspielen, während Dingden locker und gut wechseln konnte.
Am Ende fiel der 3:0 Sieg zwar zu hoch aus, doch wer als Mannschaft in
insgesamt 6 Spielen 20 Tore erzielt und nur 2 Gegentore einfängt, der ist auch
völlig zu Recht Turniersieger – Titel erfolgreich verteidigt.
Insgesamt gab es gute und spannende Spiele
zu sehen, zudem viele schöne Tore, kurzum: es war ein attraktives Turnier am
Niederrhein. Der inoffizielle Titel des Niederrheinmeisters (immerhin waren
Mannschaften aus den Kreisen Kleve, Wesel und Borken vertreten) wird im
nächsten Jahr rund, denn das Hugo-Bossmann-Turnier feiert nach 30 Jahren Jubiläum.
Viel wichtiger noch dies: Die Spiele
verliefen durchweg ruhig und fair, weil die Spieler sich entsprechend
verhielten. Folgerichtig gab es fast keine bösen Fouls und so gut wie keine
Zeitstrafen und vor allem keine Verletzungen, die Schiedsrichter und die
Turnierleitung konnten ein ruhiges Turnier konstatieren. Und am Ende stellten
viele Spieler fest, dass gerade das von der großen Mehrheit positiv bewertet wurde;
fast alle Mannschaften meldeten schon jetzt Interesse und Zustimmung für das
Turnier im nächsten Jahr an. Das kam bei dem Vorstandsteam der
Alten Herren von BW Bienen mit ihrem Vorsitzenden Wolfgang Zertisch, Stefan
Tillmann, Günter Buckermann und Uli Doppstadt natürlich gut an, sie wollen sich
zum Jubiläum im nächsten Jahr noch etwas Besonderes einfallen lassen.
Offensichtlich war das Turnier auch
versorgungstechnisch gut organisiert, denn bis zum Schluss gab es genug zu
essen und zu trinken. Die letzten Besucher mussten weit nach Ende des Turniers
herauskomplimentiert werden, denn die Veranstalter hatten nach einem 12 Stunden
Einsatz ihren Feierabend redlich verdient. Neben der Versorgung, die von
einigen Frauen unterstützt wurde, waren die Besucher auch mit der Verlosung
zufrieden, denn viele schöne Preise konnten an glückliche Gewinner vergeben
werden. Den Hauptpreis, einen Frühstückskorb, gewann der Ex-Vorsitzende von BW
Bienen, Axel Buckermann – so gab es wenigstens für den Gastgeber auch einen Preis.
Gewinner der Verlosung Axel Buckermann (links) zusammen mit dem Vorsitzenden der Alt-Herren Abteilung Wolla Zertisch (Mitte) und Glücksfee Sara Lueb
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