SG SV Blau-Weiß Bienen/TUS Haffen-Mehr in orange-blauen Trikots

Mannschaftsfoto SG Bienen/Haffen-Mehr 2019/20 vor dem Derby gegen For. Millingen
Trikots gesponsort vom WZR

Jugendspielgemeinschaften gibt es mittlerweile genügend in Emmerich, Rees und Isselburg. Aber das sich jetzt 2 Seniorenmannschaften zu einer Spielgemeinschaft zusammengeschlossen haben, ist nicht ganz neu, aber immer noch selten. In Bienen und in Haffen-Mehr gab es ähnliche Voraussetzungen. Die Initiative ging vom Vorsitzenden von Blau-Weiß Bienen, Lothar Becker, aus. Vor Saisonbeginn musste er feststellen, dass es wieder ein personell schwieriges Jahr in Bienen werden würde, wenn sich im Gegensatz zu den letzten Jahren nichts ändern würde. Über den neuen Trainer der 1. Mannschaft Frank Potthoff wurde der Kontakt zum TUS hergestellt und nach wenigen Gesprächen mit dem TUS-Vertreter Michael an Haak war schnell klar, dass beide Vereine für ihre 2. Mannschaften mit einer Spielgemeinschaft (SG) antreten wollen, federführend soll in dieser Saison Bienen sein, im nächsten Jahr Haffen-Mehr. Als Trainer wurde der Bienener Trainer Sebastian Haberle mit in die Gespräche einbezogen und schnell wurden Details besprochen und verabredet. Beide Mannschaften trainieren und spielen im Wechsel in Bienen und in Mehr, dienstags findet das Training im Paradiesstadion statt, donnerstags im Rhein-Lander Stadion. Auch bei den Heimspielen will man im Wechsel antreten, allerdings soll hier auch berücksichtigt werden, dass Heimspiele gegen Hamminkelner und Weseler Mannschaften eher in Mehr, Spiele gegen Reeser und Emmericher Mannschaften eher in Bienen stattfinden. Hier waren sich die Beteiligten einig, dass das so besser passt als ein sonntäglicher Wechsel.

Die ersten Spiele der SG Bienen/Haffen-Mehr fanden in den Trikots der letzten Saison statt. Jetzt wurde der Mannschaft ein neuer Satz Trikots (blau-orange) zur Verfügung (siehe Foto) gestellt, dafür wurde das Wasch-Zentrum-Rees (W-Z-R) gewonnen. Zum gemeinsamen Gruppenfoto auf der Platzanlage in Bienen übergab Frank Wieczorek die Trikots vom WZR an die Mannschaft, vom Bienener Vorstand waren Lothar Becker, Marius Hollands und Klaus Epping, vom Vorstand TUS u.a. Michael an Haak anwesend. Alle Beteiligten wünschen sich eine gute Stimmung und Kameradschaft innerhalb der neuen Mannschaft sowie eine erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen den Vereinen.

Eine aktuelle Besonderheit am Rande: trotz der guten Zusammenarbeit stehen sich die 1. Mannschaft von Bienen und Haffen-Mehr am nächsten Sonntag (22.09. um 15.00 Uhr) als Gegner im Paradiesstadion gegenüber. Da wird es wohl in der zweiten Mannschaft noch unterschiedliche Sympathien geben, und das ist auch richtig so.

16.09.2019 Doppstadt

Dorfturnier 2019

Dorfturniersieger 2019

Bienener Bayern holten nach 2012 wieder einmal den Pokal

Die große Besonderheit vorweg: Im Endspiel standen mit dem Ballertdasdareinbesserdu und den Bienener Bayern nicht nur die Mannschaften, die in der Hinrunde die Tabelle anführten, sondern genau jene Mannschaften gegenüber, die beim letztjährigen Turnier das Spiel um den letzten (!) Platz ausspielten. Es kann festgestellt werden: dieses Jahr sind beim Bienener Dorfturnier viele Sachen anders gelaufen.

Organisator Ralf Wenning kam frisch operiert zum Platz, seine beiden Mitorganisatoren Freddy Brücker und Thomas Gebbing hatten am Vorabend schon einiges vorbereitet. Bei herrlichem Sonnenschein konnte das Turnier pünktlich um kurz nach 11 Uhr beginnen. In zwei Sechsergruppen wurde um die Platzierung gespielt und die Auslosung ergab eine relativ spielstarke Gruppe, während in der anderen Gruppe verstärkt Hobbyteams zu finden waren. Einige Teams waren schon gut eingespielt, denn sie traten einige Tage vorher auch beim Millinger Dorfturnier auf. Aufgrund der kreativen Namensgebung von z.B. Fliegende Mettwürstchen, Milfingen United oder auch den G-Town-Sharks konnte keine Einschätzung hinsichtlich der Leistungsstärke gemacht werden. Trotzdem merkte man allen Mannschaften an, dass sie gewillt waren, ihre Spiele erfolgreich zu beenden.

Spielerisch war es teilweise sehr ansehnlich, was die Akteure darboten. Glücklicherweise gab es keine großen Diskussionen während der Spiele, es blieb aber insgesamt sehr ruhig, sodass die Schiedsrichter Udo Alders, Manni Pfände sowie Thomas und Mats Steinvoort entsprechend wenig Schwierigkeiten mit ihren Entscheidungen hatten. Besonders der 14-jährige Mats Steinvoort strahlte schon genügend Autorität auch gegenüber Teams mit Erwachsenen aus, für seine guten Leistungen erhielt er am Ende einen Pokal.

Nach vielen Spielen und vielen Toren setzten sich die Bienener Bayern im Elfmeterschießen durch. Die Siegermannschaft (siehe Foto) nahm nicht nur den Wanderpokal erfolgreich in Besitz, sondern anschließend wurde dieser mehrere Male erfolgreich mit Gerstenkaltschale gefüllt.

In diesem Jahr vergab die Turnierleitung zusätzliche Pokale für besondere Leistungen: das Mädchenteam T(r)inkerbells bekamen einen Pokal für ihre beste Platzierung (Platz 7) seit ihrer ersten Teilnahme vor 6 Jahren, die Kölschen Jungs (ein Großteil kam tatsächlich aus Köln angereist) konnten sich sportlich nicht auszeichnen, dafür bekamen sie einen Pokal für Thekentreue.

Parallel zum Turnier der Großen wurde erstmals ein Kinderturnier der F- und Bambini-Jugend veranstaltet. Auf einem Kleinfeld ohne Torwart spielten die Kinder in gemischten Mannschaften gegeneinander, bevor als Highlight das Spiel Eltern gegen Kinder stattfand, dass die Kinder knapp mit dem Schlusspfiff mit 5:4 für sich entschieden. Die Kinder freuten sich nach dem Spiel noch mehr, denn jeder erhielt nach Spielende noch einen Pokal.

Die Veranstalter konnten mit dem Ablauf und mit dem Besuch und mit der Stimmung sehr zufrieden sein. Nicht nur das Wetter war sehr einladend, auch die Verpflegung an der Pommesbude und mit Kaffee und Kuchen hat hervorragend geklappt. Herausgehoben wurde insgesamt die Fairness, mit der die aktiven Akteure gegeneinander im Wettstreit antraten. Insgesamt konnten sich aber alle Beteiligten freuen, denn am Ende eines schönen Fußballsamstages konnte nicht nur ein verdienter Sieger gefeiert werden, sondern es gab glücklicherweise keine größeren Verletzungen. Da die Reaktionen der Beteiligten insgesamt sehr positiv waren, freuen sich die Veranstalter nicht nur über ein gelungenes Turnier, sondern auch schon auf das Turnier im nächsten Jahr mit hoffentlich ebenso vielen Mannschaften.

Als das Turnier vorbei und der Turniersieger gekürt worden war, gab es noch ein spontanes Freundschaftssspiel zwischen den Kölsche Jungs und den G.TownSharks, einer jungen Stammtischtruppe aus Grietherbusch.

Hub, hub Holland oder Holland – Deutschland 1:2

Auch die holländischen Freunde aus den Niederlanden und aus Terborg konnten den Siegeszug der Wollaiten nicht stoppen. Die Holländer, jenes kleine, westlich von uns angeschwemmte Küstenvolk, halb Mensch, halb Fahrrad musste erneut passen. Früher, als die Holländer ihr Land noch nicht verließen, aus Angst, sie könnten einem bösen Berg begegnen oder von einer giftigen Lawine gebissen werden, blieben sie tatsächlich mehr unter sich. Deswegen trat eine sorgfältig ausgewählte Ü50-Delegation aus vielen Ortsteilen Emmerichs und Rees die Reise über die nicht mehr gesicherte Grenze an, und die Holländer nutzten in der ersten Halbzeit ihren Heimvorteil. Möglicherweise lag das daran, dass sie nach dem Anpfiff in einer Art Geheimsprache Spielzüge einstudiert hatten, die für die Mannen um Ersatz-Keeper Tille zu hoch waren. Die Erfindung der Geheimsprache war immer schon ein besonderes Merkmal gewesen: Früher, in grauen Vorzeiten, als die Wellen hoch und das Wasser nass war, verständigten sich die Holländer unterwegs noch per Klingelzeichen – das war die erste Geheimsprache, gegen die kein Übersetzer/Decoder und auch keine Enigma gewachsen war. Sie mussten leider im Laufe der Zeit feststellen, dass das viele Fahrradfahren auch Nachteile mit sich brachte, denn die Stimme war oft angeschlagen. Aber die Holländer waren schon immer ein kreatives Völkchen, denn sie entwickelten aus den diversen Halskrankheiten ihre neue Landessprache. Dieser sprachliche Vorteil hielt aber nur eine Halbzeit lang, Terborg führte verdient mit 3:1 und Wolla musste sich mit seinen angereisten Mannen was einfallen lassen.Und sie ersannen eine bösartige List, diesmal sogar mit Vorspiel: Wolla verletzte sich nach der Halbzeit so erfolgreich, dass er (schon wieder!!) verletzt herunter musste und für die nächsten Wochen ausfällt. Hier denkt der viel essende und aufmerksame Beobachter und Fußballexperte, dass das doch ein Nachteil sein muss, wenn der Teamchef ausscheidet. Nicht so bei den Wollaiten, denn nun musste Stoßstürmer Theo durchspielen, und damit hatte niemand gerechnet, er selber auch nicht – und mit den Konsequenzen musste Terborg aber klar kommen, denn Theo traf schon wieder. Unheimlich seine Quote: in den letzten 6 Spielen traf er immer mindestens einmal, zur Not auch gegen die eigene Mannschaft. Letzte Woche beim 9:3 gegen Kellen waren alle froh, dass er aufgrund von Abwesenheit nicht auch noch getroffen hatte, aber in Holland (ein Pflichttermin für ihn!) war natürlich wieder Verlass auf Theo. Großzügig ließ er aber auch Schacko zweimal einnetzen, darüber hinaus waren Mike und Klaus erfolgreich und so beendeten die Wollaiten ihre erste Serie mit einem 5:4 Auswärtssieg. Jetzt steht erstmal der Wolla-Geburtstag auf dem Programm, denn am nächsten Mittwoch ist spielfrei: Welch ein Zufall!!Bei der letzten dritten Halbzeit in der Woche war es wie immer in Holland: Frittüre an und alles herein, was an Essensresten da ist und wo genügend Panade dran klebt, kurzum: 1:0 für Holland. Aber mit dem 5:4 Auswärtssieg konnten die Ü50er zum 1:1 ausgleichen, und spätestens in der nächsten Woche bringt der Festakt Wolla60 im Clubheim den entscheidenden Punkt: Holland-Deutschland 1:2, und alle freuen sich auf das nächste Treffen und die nächste sportliche Auseinandersetzung.

A.H. Ballrasenkunst

Gibt es eine chronische Erfolgsbulemie?Die gemeine Bulemie ist in der internationalen statistischen Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme als (ICD-10), F50.2 Bulima Nervosa definiert.Dagegen ist die Erfolgsbulemie ein Nischenbild. Aber sehr gut an den Wollaiten zu erklären: Sie sind allwöchentlich torhungrig, verspeisen den Gegner und „speien“ ihn wie durch den  Wolf gedreht wieder aus. Das war auch Gestern wieder anschaulich dargestellt, als die Wollaiten den DJK BV Kellen mit 8:0 (manche meinen auch 9:0) nach Hause schickten. Ein Galaabend der Ballrasenkunst. DIE MANNSCHAFT spielte wie aus einen Guss. Getacktet wie ein schweizer Uhrwerk. Jeder war Teil des Wolla-Mobilees. Bewegte sich ein Wollait, so bewegten sich alle anderen Wollaiten entsprechend. Eine Salsa auf grünen Rasen mit Leidenschaft und Feuer.Nach 60 Minuten reiner Spielfreude wurde auf der Tribünenseite (Rentnerbank) des Rhein-Lander Stadions noch jeder Fan persönlich abgeklatscht. Wolla-Laolas machten die Runde.Mit isotonischen Getränk wurde der Fantalk eingeleitet. Stars zum Anfassen. Wo hat man das heute noch?


Nächste Woche wird die chonische Erfolgsbulimie über die Grenze getragen. Sie kennt keine Grenzen und kein Pardon. Tschuldigung Terborg.

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Vorstand grillt für die Erste und Zweite

Vorstand grillt für die Erste und Zweite

Der Vorstand von BW Bienen ließ sich nicht lumpen und lud die 1. und 2. Mannschaft vor dem Rückrundenstart zum Grillabend ein. Allerdings wurde das Clubheim geschont, und alle Beteiligten machten sich nach Kleve auf zum Holzkohlengrill Cömce. Dort hatte Kleppo frühzeitig den Grill anwerfen lassen, einige Tische reserviert und warmes Bier geordert (einige Anwesende behaupteten sogar, dass die Anwesenden aus Bienen den gesamten Alt-Vorrat leer gemacht hätten…). Mit einigen Appetitanregern in Ouzoflaschen begann der Abend – und dann kam das Essen. Aufgrund möglicher nachträglicher Neid-Diskussionen soll an dieser Stelle auf Fotos vom Essen verzichtet werden, nur soviel: es war üppig und saulecker und wer nicht dabei war, hat was besonderes verpasst. Kurzum: nach einigen Absackern freuten sich noch einige Spieler auf ein kaltes Bier im Clubheim, denn der Abend war noch nicht zu Ende…. Jetzt freuen sich alle auf den Beginn der Rückrunde und auf viele Punkte!

Hugo-Bossmann Turnier 2019

BW Dingden gewann erstmals Hugo-Bossmann-Pokal beim Alt-Herren-Turnier in Rees

Der Titelverteidiger hat es knapp nicht geschafft: der RSV Rees hat sich zwar erfolgreich bis zum Finale durchgespielt, doch gegen die Alten Herren aus Dingden, die erstmals in Rees aufliefen, hatten sie wenig Chancen und mussten sich in einem spannenden Finale mit 0:1 geschlagen geben. Aber bevor es dazu kam, passierte noch einiges:  

14 Mannschaften (es gab keine Absagen!) hatten sich um die Mittagszeit in der Dreifachhalle eingefunden, allerdings hatten die Männer aus Haffen-Mehr und Bienen nur jeweils eine halbe Mannschaft, kurzum wurden diese zu einem neuen Team TUS Bienen oder Blau-Weiß Haffen-Mehr zusammengefasst. Neben der Namensgebung war vor allem die Trikotwahl ein nicht erwartetes Problem, denn die einen wollten auf keinen Fall in Orange, die anderen überhaupt nicht in Blau auflaufen. Da musste Turnierchef Wolfgang Zertisch ein Machtwort sprechen, und entschied, „dass die Mannschaft bis zur ersten Niederlage in Orange spielen würde, danach in Blau“. Die neue Mannschaft spielte erfolgreich und wurde erst im Halbfinale vom späteren Turniersieger aus Dingden mit 0:2 gestoppt.

Die insgesamt 13 Mannschaften spielten in insgesamt 3 Gruppen im Modus „jeder gegen jeden“ und ermittelten somit die Teilnehmer für die Finalrunde. In Gruppe A setzte sich schon frühzeitig der Gastgeber mit Unterstützung aus Haffen-Mehr durch, zweiter wurden die Alten Herren aus Millingen. In Gruppe B verlor Turniersieger BW Dingden überraschend sein Auftaktspiel gegen Rheingold Emmerich, die sich ihrerseits locker und ungeschlagen den Gruppensieg sicherten. In Gruppe C verlor auch Rees sein Auftaktspiel gegen Praest mit 2:3, aber am Ende reichte es für die die Reeser trotzdem für die Finalrunde, hier war Heelden das Maß aller Dinge und der andere RSV (aus Praest) wurde Gruppenzweiter.

Im Halbfinale trafen dann der FC Heelden und der SV Rees aufeinander, bei diesem Spiel war der Schiedsrichter besonders gefordert. Es gab einige Hakeleien und unnötige Fouls und viel zu viele Diskussionen und so wurden auch zwei rote Karten vergeben.  Die Schiedsrichter Reinhold „Fuzzi“ Hühner und Dogan Erzi hatten sonst einen ruhigen Nachmittag, denn die meisten Spieler hielten sich bei Zweikämpfen angemessen zurück und so wünschten es sich auch die Veranstalter und die Zuschauer. Bei Alt-Herren-Turnieren und normalen Spielen steht immer der Spaß im Vordergrund und die Ergebnisse sollten zweitrangig sein. Rees setzte sich letztendlich mit 2:0 Toren durch. Im anderen Halbfinale war Dingden gegen Bienen-Haffen-Mehr eine Nummer zu groß, die Blau-Weißen aus Dingden gewannen souverän ebenfalls mit 2:0. Der Gastgeber unterlag anschließend auch im kleinen Finale gegen Heelden.

Das Finale endete zwar knapp mit 1:0 für BW Dingden, aber insgesamt war der Sieg verdient, somit ging nicht nur der Hugo-Bossmann-Pokal erstmals nach Dingden, sondern auch der Hauptpreis, ein Essen für die gesamte Mannschaft. Es konnte wieder festgestellt werden, dass es auch bei den Alt-Herren-Spielen exzellente Fußballer mit vielen technischen Kabinettstückchen gibt, es gab meistens sehr geradlinige schnelle Fußballspiel, und fast immer mit mehreren tollen Toren.

Die Turnierleitung hatte Freddy Brücker und Eren Erzi inne, sie machten ihre Sache sehr souverän und sicher. Viele Helferinnen und Helfer der Alten Herren BW Bienen waren anwesend oder hatten einen Preis für die Verlosung mitgebracht. Die vielen Helfer waren auch nötig, denn neben den vielen Mannschaften und Spielern war auch das Zuschauerinteresse, besonders bei der Gruppenphase, relativ groß und die Halle entsprechend gut besucht.


Das Vorstandsteam der Alten Herren von BW Bienen (Wolfgang Zertisch, Stefan Tillmann und Günter Buckermann) organisierte wie auch in den letzten Jahren eine Rundum-Versorgung, neben einem ausgiebigen Frühstück wurden leckere Kuchen und Teilchen angeboten. Aber auch herzhafte Kost und gepflegte Getränke waren im bunten Angebot, das Alt-Herren-Turnier bot eine gute Alternative für einen verregneten Samstag. Die Organisation hat gut geklappt, denn nach der Siegerehrung gab es nur noch Restkrümel vom Kuchen und Resttoast ohne Würstchen, kurzum: es hat gut gepasst. Freuen konnten sich nach der Siegerehrung viele Gewinner auf schöne Preise aus der üppigen Verlosung.

Insgesamt konnten aber alle zufrieden sein, denn am Ende eines schönen Fußballsamstages konnte nicht nur ein verdienter Sieger gefeiert werden, sondern es gab glücklicherweise keine größeren Verletzungen. Da die Reaktionen der Beteiligten insgesamt sehr positiv waren, freuen sich die Veranstalter nicht nur über ein gelungenes Turnier, sondern auch schon auf das Turnier im nächsten Jahr mit hoffentlich ebenso vielen Mannschaften.

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Matthias Gebbing ist Sportler des Jahres in Bienen

Gemütlich, voll und lecker war sie, die Weihnachtsfeier von BW Bienen im Bürgerhaus Bienen. Der Vorstand hatte im Vorfeld kräftig die Werbetrommel gerührt und es hat sich gelohnt, denn viele Mitglieder und Freunde des Vereins kamen und sorgten für ein volles Bürgerhaus. Vorsitzender Lothar Becker begrüßte die Anwesenden und konnte zu Beginn gleich der A-Jugend zur Stadtmeisterschaft gratulieren, gleichzeitig freuten sich die Besucher über den 2. Platz der B-Jugend bei den Stadtmeisterschaften. Er freute sich auch darüber, dass auch die anderen Bienener Vereine (Feuerwehr, KVB, Schützen, Tambourcorps und die Heimatfreunde) auf der Weihnachtsfeier vertreten waren. Dann dankte er besonders seinen Vorstandsmitgliedern für die Unterstützung im gesamten Jahr, darüber hinaus allen Trainern und Betreuern der JSG Sportfreunde BMP für ihren engagierten Einsatz.

Mit dem erfolgreichen Lösen von Fragen im Rahmen eines unterhaltsamen Fußballquiz mit Geschichten aus Bienen und Millingen verdienten sich die einzelnen Tische entweder einen frühen oder späten Gang zum Buffet. Mächtig und lecker hatte Partyservice Marcel Bossmann aufgefahren und es wurde gut gegessen. Max Buckermann als Kapitän der 1. Mannschaft und Mitglied des Vorstandes dankte Julia Flür und Henner Gretsch für ihren tollen und jahrelangen Einsatz als Betreuer der Senioren, anschließend auch noch Marcel Bossmann für neue Trikots für die 1. Mannschaft.

Für langjährige Mitgliedschaft im Verein wurden ausgezeichnet: Philipp Buckermann (25 Jahre), Hans-Heiner Janssen und Elisabeth Schlaghecken wurde für 40 Jahre Mitgliedschaft geehrt, Roswitha Kronenberg, Egon van Ackeren und Axel Buckermann für 50 Jahre und diesmal der fast immer ausgezeichnete Helmut Krause (mittlerweile 91) nicht, denn er fehlte leider wegen Krankheit. Gespannt warteten die Anwesenden auf die Wahl zum Sportler des Jahres, denn Stefan Tillmann hielt wie immer eine ausführliche und sehr passende Laudatio, aber als spätestens die Torausbeute von 16 Treffern genannt wurde, war klar: es konnte nur Matthias Gebbing sein, der sich sehr über die Auszeichnung und den Pokal freute. Anschließend trat die Unterhaltungskünstlerin Hilla von Kehrum auf und freute sich besonders auf ein Wiedersehen mit Ayhan Sayman, mit dem sie vor einigen Jahren schon mal die Anwesenden köstlich unterhielt. Diesmal hatte sie sich Justin Diederichs-Wendt ausgesucht, der später von seinen Mannschaftskameraden aus der A-Jugend mittanzte, mitschunkelte und alle gut unterhielt. In der Zwischenzeit wurden viele Lose gekauft, denn der Vorstand hatte eine – im Gegensatz zum Vorjahr – zwar kleinere, aber feine Auswahl an Preisen zusammengetragen, kurzum: es lohnte sich Lose zu kaufen. Und dann das: einer der drei Hauptpreise waren 2 Eintrittskarten für das Bundesligaspiel Schalke – Leverkusen, und der Preise wurde zweimal abgelehnt. Der erste Gewinner war Bayernfan, beim nächsten Ziehen bekam den Preis ein Anhänger von Gladbach, der ebenfalls ablehnte. So wurde der Preis an die beiden Jugendlichen Jan und Luis Schlaghecken gegeben, die beide als Kellner auf der Weihnachtsfeier engagiert und gut mithalfen. Den Hauptpreis, einen riesigen Flatscreen-Bildschirm gewann dann Stefan Hoch. Die Stimmung war insgesamt gut, und es wurde sich noch lange unterhalten und gefeiert. Alle, die gekommen waren, konnten zufrieden nach Hause gehen – oder direkt dableiben. Denn am Ende der Weihnachtsfeier musste der Vorstand nochmal kräftig in die Hände spucken und alles aufräumen, denn schon um 06.30 Uhr standen die ersten Verkäufer des sonntäglichen Weihnachtsmarktes bereit für die nächste Veranstaltung.

Alte Herren International

  • Körpersprache in der Champignionsleaguewoche auch am Niederrhein
     
    Am Mittwoch, den 07.11. war es wieder soweit: Neben den eher mittelmäßigen
    Partien AEK Athen gegen Bayern München und Athletico Madrid gegen Borussia
    Dortmund gab es wieder ein richtiges Highlight am unteren rechten Niederrhein,
    denn es war Derbyzeit: VV Terborg gegen Blau Weiß Bienen (Ü50).
    18:27 Uhr: Status: Entspannt:
    der Mannschaftsbus stand mit 30-minütiger Verspätung zur Abfahrt bereit, als auch
    der letzte Spieler am Treffpunkt endlich eintraf. Der Mannschaftsbus bewegte sich
    blitzeschnelle langsam durch die Serpentinenkurven der Millinger Straße Richtung
    Auslandseinsatz. Die Vorbereitung: Trikots, Pässe, Visa – aber: keine Kontrollen!
    Egal!
    Der operative Sportdirektor der Ü50 – ganz nah an der Mannschaft – hatte sich den
    gesamten Tag bereits mit Taktik, Laufwege und der Aufstellung auseinandergesetzt.
    Da muss auch ma ein Millionenkredit für einen Kunden der Bank hinten anstehen.
    Dafür hat jeder vernünftige Kunde als Mensch auch Verständnis, meistens jedenfalls.
    Die Attraktivität ihres Spiels, der Erfolg der Wollaiten, trotzdem weiter siegeshungrig
    auf’m Platz zu sein und freundschaftlich im Inneren, macht die Mannschaft
    interessant für Neuzugänge, welche die Mannschaft verstärken. Deshalb auch mal
    ein Dank an das Management der Wollaiten für den Change und für die
    Kadervergrößerung ohne Stutenbissigkeit und schlechte Vibration voranzutreiben.
    Zurück zum Auslandeinsatz in Terborg. Eine routinierte Ruhe lag in der
    Mannschaftskabine in der Luft, obwohl Stefan Tillmann die Aufstellung noch in
    seinen imaginären Köcher hielt. Und die 11 Spieler hielten noch die Luft an, bis…
    19:37 Uhr: Status: Angespannt
    Auf Bitten der Gegner wurde mit 6 Spielern plus Keeper gespielt. Nachdem die
    Anzahl der Spieler auf’m Platz geklärt war, hat Tille die Aufstellung und Taktik aus’m
    Sack gelassen: Aus einer gestärkten Abwehr mit hoch stehendem Mittelfeld den
    Raum und Gegner decken und aus der Tiefe aggressiv nach vorne spielen. Der Plan
    ging zunächst auf. Die Führung wurde schon nach gefühlter Spielminute 7 von Mike
    für Bienen geschossen. Der VV Terborg stand tief in der eigenen Hälfte, stach jedoch
    innerhalb der 1. Halbzeit noch zweimal zu. Wütend und kraftvoll rannten die Bienener
    die Gegner an. Doch der Keeper von VV Terborg war konzentriert und regelmäßig
    katzenartig zur Stelle. Kurzum: viel Einsatz, wenig Zählbares.
    Man ging mit diesem Rückstand in die Halbzeit. Nun war die richtige Ansprache an
    die Mannschaft gefragt, um den Siegeswillen raus zu kitzeln. KÖRPERSPRACHE
    WAR GEFORDERT. HALTUNG, BRUST RAUS UND GERADER RÜCKEN! So
    kamen sie auf den Platz. Fair und doch zum weiteren Sieg bereit.
    20.71 Uhr: Status: bis zum Zerreißen zerspannt
    Die Mannschaft wusste: Dieses Tempo kann der Gegner nicht über die ganze
    Spielzeit gehen. Dafür aber die Wollaiten. So kam, was kommen musste: Ausgleich
    und Führung der Wollaiten. Und dabei blieb es nicht: die Führung wurde nicht nur
    verwaltet, sondern die Spieler waren jederzeit hungrig Tore zu schiessen.
  • Und so geschah es: Das Spiel endete 3:5 für die Wollaiten. Dabei waren die 3
    eingefangenen Tore retrospektiv betrachtet rein taktischer und politischer Natur.
    Und der Sieg hatte seinen Preis in Form eines Wermutstropfens, denn Abwehr Klaus
    (the wall) zog sich in einer Abwehrsituation eine Leistungszerrung zu und dann
    machte auch noch der Muskel zu. Die Redaktion wünscht an dieser Stelle gute
    Genesung, damit er rechtzeitig die Mannschaft wieder unterstützen kann.
    Nach fairem Spiel auf internationalem Parkett und Sieg, war der Weg zur dritten
    Halbzeit ein leichter. Das Mitternachtsbankett wurde mit nationalen Spezialitäten
    garniert. Spieler und Fans trafen sich bei Heineken, Fritten, Bitterballen und weiteren
    Spezialitäten und parlierten noch lange miteinander.
    22:41 Uhr: Status: Tiefenentspannt (und Bauch voll gespannt)
    Der Sportdirektor Stefan Tillmann ließ es sich nicht nehmen den Mannschaftsbus
    himself und mit seinen eigenen Händen zu steuern. Auf heimischen Boden
    angekommen, musste allerdings akzeptiert werden, dass das Clubhaus und
    Vereinszentrale bereits geschlossen hatten.
    Nun, das sind die Schattenseiten immerwährenden Erfolgs. Für das sachverständige
    Publikum und Fans isset nix besonderes mehr nur zu gewinnen. Dementsprechend
    war das Clubhaus verwaist. Schüler haben kein schulfrei bekommen, die Strassen
    waren nicht geschmückt. Aber wenn das der Preis und das Opfer des Erfolgs sein
    soll, dann isset halt so (alte niederrheinische Fußballweisheit).
    P.S.:
    Erwähnt werden sollte noch, dass am 15.12.2018 auch gerne eine geschlossene
    Mannschaftsleistung der Ü50 bei der Weihnachtsfeier gewünscht ist, um den
    Wollaismus weiter in das Vereinswesen zu tragen.
    Sven Truka

Neues von den „Wollaiten“

Man könnte natürlich das Spiel gegen Kellen in Stakkato berichten. Allerdings würde dies dem
Spiel nicht gerecht werden.
Wie immer kamen DIE SPIELER konzentriert und erwartungsfroh zum Treffpunkt. Der Bus – eine
Minute zu spät und dadurch irritierend – sammelte die erwarteten Mannschaftsteile ein.
Leichte Nervosität brachte der kurzfriste Anruf des Debutys – Stefan Tillmann. Dies hat jedoch Uli
Doppstadt professionell weggesteckt. In innerlichen Aufruhr und doch äußerlich gelassen,
bestellte er Sven Truka kurzfristig und wiederholt als erfolgreicher Spielertrainer. Überrumpelt und
mit voller Ehrfurcht vor dem Amt und der Verantwortung, nahm dieser – ohne Möglichkeit des
Widerstands – die Herausforderung an.
In der Kabine waren alle fokussiert, jeder wusste was zu tun ist. Noch klarer wurde die Wichtigkeit
des Spiels und die eigene Aufgabe durch die engagierte und emotionale Ansprache des
Spielertrainers. Dabei hatte er zu jedem den richtigen Zugang gefunden, um das Letzte heraus zu
holen.
Es wäre töricht, wenn man nur das nackte Ergebnis nennen würde. Dies würde der Dramatik nicht
gerecht, und wenig wahrheitsgetreu. Daher nun minutiös:
Es kann und darf nicht verschwiegen werden, dass wir – Blau Weiss Bienen – nicht zu fassen, 1:0
in Rückstand gerieten – und das nach circa 15 Sekunden! Aber – ihr könnt es glauben oder auch
nicht – Spielertrainer Sven hat in keiner Sekunde den Glauben an seine Mannschaft verloren.
Mein Glaube war immer bei ihnen, den wahren Wollaiten. Axel B. (punkt) war sich seiner
Verantwortung (und manchmal ist das Wort Verantwortung ein schöneres Wort als Vehler)
bewusst. Also: Faust inne Tasche, und Anstoss! Darauf war die Mannschaft vorbereitet.
Entsprechend war Axel B. (Beepunkt) eine treibende Kraft von hinten nach vorne – mit oder auch
ohne Ball. Für alle nicht anwesenden Gäste sollte nicht unerwähnt bleiben: der Platz war kleiner
als sonst und das Licht war wirklich nicht für uns erhellend; kurzum: richtige Scheiße!
Aber wir suchen keine Ausreden. Wir erklären uns auch nicht! Wir beschreiben. Nichts als die
reine subjektive Objektivität. Alles andere wären Fakenews.
Nun aber zurück zum Spiel. Falls noch nicht erwähnt: Bei diesem Brandspiel (Gönne Kant!) war
vom DFB ein Schiedsrichter angesetzt. Nicht irgendeiner, sondern irgendein Wichtiger, der mal
höher gespielt hat als jemals ein anderer inner Mannschaft. (Hatta gesagt!). Es hat – zum Glück –
nicht lange gedauert und es fiel der erwartete Ausgleich, mit leichten Überhang für uns.
Und glaubt mir, so schnell kann ich gar nicht schreiben, wie wir auf einmal 1:4 in Führung standen.
Ein ganz wichtiger dynamischer Baustein, erfolgreicher Torschütze und Garant des Erfolgs war
Theo. Theo, the machine. Ihr Leser, ihr könnt es nicht glauben: Er hat schon wieder getroffen.
Mittlerweile zum dritten Mal in diesem Jahr. Und ein Ende ist noch nicht abzusehen. (Wow!!) (Soll
heißen: Wolla, oh Wolla!!
Wir sind etwas abgeschwoft. Aber Theo lässt einen schon mal einen anderen Gedanken haben.
Pause wars.
Kellen war wütend. Sie wollten heute – wie in der Vergangenheit – nicht wieder verlieren. Heute
nicht. Aber solche Spiele haben immer zwei Gegner. Und ein Teil davon waren wir. Wollten wir es
wirklich erlauben, uns die Butter vom Brot nehmen zu lassen? Nein.
  • Um sie in Sicherheit zu wiegen, gönnten wir uns ein 2:4. Aber – unter uns – das war nur ein
    trickreicher Vorwand, um unserseits nachzulegen. Unser wahres Gesicht zu zeigen, den Kasten
    Bier des Gegners in unserer Kabine zu sichern. Hahahaha….
    Was soll ein 2:4, wenn wir jederzeit fähig waren ein, zwei, drei, …. Tore zu schießen. Antworten
    waren immer da. Unser kongeniales Trio Mike, Heinrich, alle andere und Heinz. Jetzt könnte man
    sich natürlich fragen: Wat soll datt? Aber wenn eine Mannschaft eins wird mit sich, dann sind zwei
    plus eins mindestens drei (und eins im Sinn).
    Kurzum: Wir siegten 2:6. Aber das ist noch nicht das Ende. Wie jede vernünftige Profimannschaft,
    hatten auch wir ein Mitternacht-Bankett: Wollaburger, Schimmelpommes und Penicillin-Nuggets.
    Sie motivieren uns für die nächsten Siege und Herausforderung (sagte Uli).
    Ein Ausblick in die Vergangenheit und Zukunft. Denn keine Zukunft ohne Vergangenheit. Und
    ohne uns kein W(B)i(e)r. Bislang wurden keine Heimspiele zu Hause verloren, jedenfalls kann sich
    Axel nicht daran nicht erinnern. Und daher ist es einfach und logisch aus der Vergangenheit die
    Zukunft abzuleiten. Wir könnten noch so viel berichten und geben, aber die geschenkte Stunde
    (innerhalb der Zeitumstellung – und siehe, diese Redaktion arbeitet auch nachts.) ist nun vorbe….
    Die Redaktion (Sven, Axel und Uli).